Achterbahnfahrt der Rechenleistung

Blogbeitrag #2 zur BARC-Studie "Cloudbasierte Planung und CPM"

In einem ersten Blogbeitrag haben wir festgestellt, dass in Bezug auf das Thema Cloud die Polemik dem Pragmatismus gewichen ist.

In diesem zweiten von vier Blogbeiträgen die sich mit den Ergebnissen der BARC-Studie befassen, soll es um die Auswirkungen der Skalierbarkeit von Ressourcen und der Verfügbarkeit von Planungen in der Cloud gehen.

von Martin Lehofer, Cubeware Partner Marketing

Direkt zum Download der Studie

Die Spannung steigt - Planungsrunde!

 

Viele Kollegen in verschiedenen Standorten, Ländern, Zeitzonen wollen in einem engen Zeitfenster Ihre Bottom-Up-Planungen abgeben. Das soll einfach und flott vonstatten gehen. Alle am Planungsprozess beteiligten sollen ihren Beitrag zur Planung leisten können. Die Aggregierungen laufen, genauso Hochrechnungen und vielleicht sogar schon prädiktive Planungen die sich künstlicher Intelligenz, Machine Learning, Mustererkennung etc. bedienen um Prognosen nach Wahrscheinlichkeiten in komplexen Modellen zu berechnen.

Faule Kompromisse

Planungen sind heute hochkollaborative, komplexe und Rechenleistungsintensive Prozesse. Dies stellt, wie auch die Ergebnisse der kürzlich veröffentlichten BARC Studie „Cloudbasierte Planung und CPM“ belegen, nach wie vor Unternehmen regelmäßig vor große Herausforderungen in der Bereitstellung und Umsetzung solcher Anwendungen. Läuft dann etwas nicht so, wie die Benutzer sich dies erwarten, weil z. B. die Rechen- und oder die Speicherkapazitäten nicht dynamisch an die jeweiligen Erfordernisse anpassen lassen und daher die Performance leidet, sinkt die Akzeptanz der Planenden. Muss, um die Performance auch in Spitzenzeiten akzeptabel zu halten, in die Rechen- und Speicherleistung, sowie zusätzliche Lizenzen investiert werden, gibt es lange Gesichter in der IT-Abteilung. Meist führt das zu einem mehr oder minder faulen Kompromiss, der im Endeffekt niemanden zufriedenstellt, weil alle Abstriche machen müssen. Nicht alle Planenden können dann an das Planungswerkzeug angeschlossen werden. Die Performance ist trotzdem mau. Komplexe Berechnung müssen vereinfacht oder können gar nicht erst umgesetzt werden, weil die Aussagekraft verloren geht. Wie man es anstellt, die Akzeptanz und in weiterer Folge die Ergebnisse, werden weit hinter dem zurück bleiben, was eigentlich möglich wäre. Enttäuschung bei allen Beteiligten.
Es wird auch zukünftig nicht leichter, da immer mehr Planende an den Prozessen beteiligt sein werden und Planungsmodelle immer mehr leisten können müssen, aber auch immer komplexer im Sinne der Beanspruchung der Rechenleistung werden.
Wer heute schon in der Loose-Loose-Situation dieser faulen Kompromisse befindet und den Veränderungsdruck zu spüren bekommt, dem sollte Übles schwanen.

Planung als Killerapplikation

Das die Planung das Paradebeispiel für die Vorteile der Cloud ist zeigen auch die Studienergebnisse. Kollaborative, komplexe und Rechenleistungs- und Speicherintensive Prozesse mit vielen Prozessbeteiligten, die in einem bestimmten Zeitfenster im Jahr auftreten. Abhilfe schaffen hier dynamische Architekturen der Cloud und entsprechende Lizenzierungen. Rechen- und Speicherleistung, sowie Lizenzen können dynamisch und zu überschaubaren Kosten für den Planungszeitraum zugewiesen werden.

Die Anwender greifen elegant über die Browseroberfläche bzw. über den Web-Client (siehe Cubeware Cockpit 10) auf die Anwendungen zu und erfassen dort beispielweise im Bottom-Up Verfahren ihre Plandaten. Große Datenmengen und komplexe Berechnungsläufe stellen auf Grund der Skalierbarkeit der Cloud keine Hinderungsgründe mehr dar. Vorherschauende Planungen werden selbstverständlich und in Summe profitiert nicht nur der Output an Qualität und stellt bessere Entscheidungshilfen zur Verfügung, sondern es gewinnt auch die Akzeptanz der Anwendungen durch die Nutzer.

Loose-Loose zu Win-Win

Wer also heute schon den Veränderungsdruck spürt, der wie die Studie belegt allgemein noch nicht stark ausgeprägt ist, tut gut daran sich mit den Möglichkeiten der Cloud zu befassen um aus der Loose-Loose-Situation eine Win-Win Situation zu machen.

Der nächste Blogbeitrag geht der Frage nach, wie ein Umstieg in die Cloud effektiv zum Vorteil von Planungsanwendungen genutzt werden kann.

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