Money… (Pink Floyd, Melodie bitte selbst dazudenken)

Blogbeitrag #4 zur BARC-Studie "Cloudbasierte Planung und CPM"

In einem ersten Blogbeitrag haben wir festgestellt, dass in Bezug auf das Thema Cloud die Polemik dem Pragmatismus gewichen ist. In einem zweiten Blogbeitrag haben wir uns mit den Auswirkungen der Skalierbarkeit von Cloudlösungen befasst. Im dritten Blogbeitrag haben wir uns mit dem Umstand auseinandergesetzt, dass Cloud-Nutzer viel eher moderne Planungsansätze verfolgen.

In diesem letzten Blogbeitrag soll es um die Kostenaspekte bei den Überlegungen zur Cloud-Nutzung gehen.

von Martin Lehofer, Cubeware Partner Marketing

Direkt zum Download der Studie

Die zu erwartenden Kosten sind also ein zentrales Entscheidungskriterium. Dabei werden nicht nur die monatlichen Kosten pro Benutzer in Betracht gezogen, sondern insbesondere auch die Kosten für Implementierung, Betrieb und Wartung/Updates miteingepreist. Die Total Cost of Ownership (TCO) sind die hier betrachtete Kennzahl.

Dabei fällt auf, dass besonders Unternehmen, die über geringe eigene IT-Ressourcen verfügen, eher in die Cloud gehen, als solche die mit einer  „State of the Art“ IT-Infrastruktur und entsprechendem Know How ausgestattet sind. Für die letztgenannten sind kurzfristig viele der Vorteile der Cloud schlichtweg nicht relevant. Interessant hierbei ist, dass dies meist eher größere Unternehmen sind, was zusätzlich den Veränderungsdruck besonders von der Anbieterseite reduziert.


 

 

Fragen rund um die Gewährleistung der Datensicherheit von in der Cloud gespeicherten Informationen wurden von Zwei von Drei Unternehmen, die sich gegen die Nutzung der Cloud entschieden haben als Entscheidungskriterien genannt. Dabei spielt weniger die Fragestellung wie geschützt die Daten in der Cloud vor unbefugtem Zugriff von außen sind eine Rolle, als jene nach der Gewährleistung der Einhaltung der DSGVO wenn die Informationen auf Servern außerhalb Deutschlands bzw. außerhalb der EU gespeichert werde. Diese Fragestellung wird von den Autoren der Studie sogar als das ausschlaggebende Entscheidungskriterium erachtet, welches sogar die möglichen Kosteneinsparungen aussticht.

Hinzu kommt, dass die Kosten für die Cloudnutzung bei Anbietern, die die Infrastruktur innerhalb der EU oder Deutschlads betreiben im Vergleich mit den Mitbewerbern, die ihre Server ausserhalb der EU betreiben, höher sind. Was bei europäischen Cloudlösungen das Kosteneinsparungspotential senkt. Die Studie sieht hier klares Nachbesserungspotential bei den Cloud-Anbietern.

Cloudnutzer sind ztufriedener

Haben sich Unternehmen für die Nutzung der Cloud entschieden, stellt die Studie fest, dass sie signifikant zufriedener sind als jene Unternehmen, die sich für On Premise Lösungen entschieden haben. Zwar kommt ans Licht, dass die erwarteten Kosteneinsparungen nicht immer in dem gewünschten Ausmaß erreicht wurden, jedoch lassen die Ergebnisse der Anwenderbefragung den Schluss zu, dass dieser Umstand, nur bedingt Einfluss auf die generelle Zufriedenheit mit der Cloudnutzung hat.

Zusammenfassend scheint der Schluss zulässig, dass Unternehmen, die sich für eine Cloudnutzung entschieden haben, diese Entscheidung nicht bereuen. Das sich Befürchtungen nicht bewahrheitet haben und das Erwartungen an den Nutzen in weiten Teilen erfüllt wurden.


Abschließend noch ein kurzes Zitat aus dem ersten Blogbeitrag dieser Serie: „Der Wedding wird vielleicht nie ganz kommen, die Cloud klopft aber mit zunehmender Vehemenz an die Vordertüre und hat sich gleichzeitig schon längst durch die Hintertür in die Küche geschlichen.“

 

 

Ihre Daten
* Pflichtfeld