Cubeware Importer - Neuerungen in Release 9.4

von Martin Lehofer, Cubeware Partnermarketing

Am Anfang...

Am Anfang von Cubeware war der Importer. Entstanden aus dem Wunsch heraus verschiedene Datenquellen miteinander zu verknüpfen und aus den so generierten verbundenen Daten neue Informationen zu gewinnen. Daran hat sich bis heute kaum etwas verändert. Die ursprüngliche Idee und das Konzept, dies fachanwendertauglich in einem Produkt bereitzustellen, hat bis heute Bestand und gewinnt in Zeiten von Advanced Analytics, Big Data, maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz in einem Maß an Bedeutung, die vielleicht 1997 so noch nicht vorhergesehen wurde. Datenaufbereitung und Datenmanagement waren, sind und bleiben die zentralen Funktionen bei allem was mit „Intelligence“ oder „Analytics“ endet. Ohne saubere, valide Daten ist alles nichts.

Hidden Champion

Ein Grund für die Beliebtheit und den beständigen Erfolg des Cubeware Importer ist seine Offenheit gegenüber den diversen Datenbanken und Vorsystemen. Dies fußt aus dem Wissen um die Unmöglichkeit der eierlegenden Wollmilchsau oder anders ausgedrückt, auf dem Bewusstsein, dass jedes Datenbanksystem seine individuellen Stärken und Schwächen hat. Die Bestmögliche Nutzung der jeweiligen Stärken durch den Cubeware Importer ist dabei die kontinuierliche Herausforderung für die Cubeware-Produktentwicklung.

Show Hierarchies as Dimensions…

Dies lässt sich sehr plakativ an dem aktuellen Release 9.4 festmachen, das wesentliche Neuerungen für den Umgang mit der hauseigenen CW1 Datenbank bzw. IBMs Planning Analytics (TM1) bereitstellt. Ein großer Vorteil von CW1/TM1 ist es, dass Daten direkt – ohne Umwege über relationale Tabellen – in die OLAP-Würfel/multidimensionale Datenbank geschrieben werden können. Was dieses Datenbanksystem insbesondere für Planungsanwendungen interessant macht. Was bisher allerdings nicht so elegant erledigt werden konnte wie bei anderen Datenbanksystemen, war der Umgang mit multiplen parallelen Hierarchien. Das führte dazu, dass insbesondere die Dimensionierung der OLAP-Würfel komplexer und aufwendiger wurde. Was zur Folge haben konnte, dass je nach Anwendungsfall die gewünschte Performance nicht in dem angestrebten Maß erreicht werden konnte. Seit IBM für Planning Analytics 2.0 (nach wie vor auch unter dem alten Namen „TM1“ bekannt) eine REST-API (Anwendungsprogrammierschnittstelle) bereitstellt, besteht die Möglichkeit diesem Manko beizukommen. Mit dem neuen TM1R-Treiber des Importer für CW1/TM1 ist Cubeware genau das gelungen. Mit Release 9.4 und dem darin enthaltenen neuen Treiber ist es erstmals möglich mit dem Importer CW1/TM1 OLAP-Würfel mit multiplen parallelen Hierarchien zu erstellen und diese entsprechend elegant in den Cubeware Frontends auszuwerten.

Die genauen Gründe, warum dies eine weitreichende Änderung für alle auf CW1/TM1 basierenden Anwendungen ist und was es im Detail damit auf sich hat, stellte Thomas Schulze am 21. 11.2019 im Rahmen eines Webinars vor. Weitere Details finden sich auf unserer Website und in den Release Notes zum aktuellen Cubeware Release 9.4 im Kundenportal.

Es geht weiter

Datenquellen werden auf Grund neuer technologischer Möglichkeiten und den darauf aufbauenden fachlichen Konzepten, wie Big Data, Advanced Analytics, maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz mehr und heterogener. Die Zeiten, wo es „reichte“ Daten aus der Finanzbuchhaltung in ein Business Intelligence Werkzeug zu laden, sind endgültig vorbei. So müssen zum Beispiel Advanced Analytics Prozesse angesteuert werden können (siehe dazu auch unser White Paper Advanced Analytics), unterschiedlichste Datenquellen müssen angebunden, die Daten aufbereitet und in einen sinnvollen Kontext gebracht werden. Oft bedeutet dies, dass hybride Datenbank-Architekturen eingesetzt werden, welche die jeweiligen Stärken der verschiedenen Datenbanken miteinander verbinden, damit Applikationen erstellt werden können, die den Anwendern erlauben einfach und schnell über die Cubeware Frontends auf die entscheidungsrelevanten Informationen zugreifen zu können, respektive um diese dort zu generieren  und zu visualisieren.

Am Anfang von Cubeware war der Importer, heute ist der Importer das am meisten verkaufte Cubeware Produkt weltweit und morgen wird er noch stärker die zentrale Schnittstelle zur Regelung der Datenströme in Richtung der Anwender sein. Mit den Neuerungen, die das Release 9.4 mit sich bringt, ist er wieder ein gutes Stück weiter in diese Richtung gegangen.

Übrigens, wer gerne wissen möchte, wie sich die Änderungen im Bezug auf CW1/TM1 auf die Cubeware-Frontends auswirken, kann dies sich am Donnerstag, 28.11.2019 um 10Uhr in einem Webinar von Robert Aufreiter ansehen. Direkt zur Aufzeichnung geht es hier.

Ihre Daten
* Pflichtfeld